Internet für Kinder

Auch das Surfen im Internet will gelernt sein – vor allem, wenn es darum geht, die eigenen Daten zu schützen und mit ungeeigneten Inhalten umzugehen. Vor allem ist das Surfen für Kinder interessant, wenn sie etwas für ihre Hausaufgaben recherchieren oder für ein bestimmtes Thema brennen und mehr darüber herausfinden wollen. Hier ist es wichtig, Kindern dabei zu helfen, in der Flut an Informationen auch wirklich das zu finden, wonach sie suchen.

Kinder bis etwa zehn Jahren brauchen verständliche Informationen und geeignete Inhalte. Die Vielzahl an Treffern, die Google und Co. anbieten oder ein KI-Chatbot ausspuckt, kann ein Kind überfordern und auch mit ungeeigneten Inhalten konfrontieren, wie etwa Fotos von Kriegen oder Katastrophen. Daher ist es sinnvoll, Kindersuchmaschinen zu nutzen, die Kinder zu pädagogisch geprüften Angeboten weiterleiten. Auch auf altersgerechten Wissensseiten können Kinder schnell fündig werden.

Wenn Kinder die nötige Surferfahrung gesammelt haben, können sie auch auf Suchmaschinen für Erwachsene wechseln. Hier lassen sich Filter wie „Google SafeSearch“ in den Sucheinstellungen aktivieren. Aber: Kein Filter garantiert einen völligen Schutz vor unerwünschten Seiten. Am besten sprechen Eltern mit ihrem Kind darüber, dass es sich immer an sie wenden kann, wenn es etwas nicht versteht, Unterstützung braucht oder auf Seiten stösst, die es verunsichern.

Suchmaschinen

Mit der Suchmaschine für Kinder auf fragFINN.de und der zugehörigen Browser-App werden nur kindgeeignete, von Medienpädagog*innen redaktionell geprüfte Internetseiten gefunden, Kinderinternetseiten werden dabei in den Suchergebnissen ganz oben platziert.

Die geprüften Online-Angebote bieten Kindern die Möglichkeit, in einem sicheren Surfraum das Internet zu entdecken, positive erste Onlineerfahrungen zu sammeln und beim Spielen, Lernen, Kommunizieren und Kreativwerden im Netz wichtige Kompetenzen zu erwerben.

Mit dieser Kindersuchmaschine werden ganz einfach die besten Kinderseiten gefunden. Einfach oben den Suchbegriff eingeben und auf „suchen“ klicken.

Auch sonst gibt es auf dieser Seite viel zu entdecken: jede Menge spannende Wissensartikel, Online-Spiele und vieles mehr.

News und Videos

Die Videos auf dem YouTube-Kanal SRF Kids sind als Kids Content deklariert. Übliche YouTube-Funktionen, wie der automatische Start eines neuen Videos oder die Kommentarfunktion, sind deaktiviert.

Falls Youtube nicht genutzt werden sollte: Sämtliche Angebote von SRF Kids – Video und Audio – sind neben den Drittplattformen auch auf der Website srfkids.ch zu sehen und zu hören. Auf Play SRF gibt es ausserdem einen eigenen Bereich nur mit Kindervideos, so können sie diese auch via Smart TV auf dem grossen Bildschirm anschauen.

YouTube Kids ist eine von Google entwickelte App für Kinder unter 12 Jahren, die eine sicherere und kindgerechtere Version von YouTube bietet. Die App enthält eine gefilterte Auswahl an Videos, die Eltern durch verschiedene Einstellungen kontrollieren können, wie z. B. Altersbeschränkungen, Aktivierung oder Deaktivierung der Suchfunktion und das Festlegen eines Timers für die Nutzungsdauer. Die Inhalte werden in Kategorien wie „Empfohlen“, „Serien“, „Musik“, „Lernen“ und „Entdecken“ eingeteilt und sollen altersgerecht, vielfältig und kreativitätsfördernd sein.

Weitere Informationen

Digitale Medien gehören zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Die Möglichkeiten zur Unterhaltung, zur Information und zum Austausch mit anderen Personen scheinen unendlich zu sein. So verwundert es kaum, dass das Medienverhalten der Kinder und Jugendlichen nicht immer den Vorstellungen der Erwachsenen entspricht. Das kann zu Unverständnis und Konflikten führen. Pro Juventute engagiert sich für die Förderung von Medienkompetenz und regt zum Dialog zwischen Eltern und Kindern an. Angestrebt wird ein respektvoller, kreativer und kritischer Umgang mit digitalen Medien.

Digitale Medien gehören zu unserem Alltag, Kinder, aber auch Eltern müssen lernen, damit umzugehen. Für Eltern bedeutet das, dass sie diesen Lernprozess ganzheitlich begleiten und ihre Kinder in die digitale Welt einführen und ihr Lernen unterstützen sollten.

Swisscom hat die wichtigsten Themen aufgegriffen: Bildschirmzeit, Kindersicherung, Medienregeln und Erwachsene als Vorbilder